ÖGKV

Die ANDA ist national im österreichischen Gesundheitsund Krankenpflegeverband (ÖGKV) verankert.

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ANDA

DirektorInnen

Jedes Bundesland ist durch zwei PflegedirektorInnen als gewählte Delegierte, sowie durch die PflegedirektorInnen der vier Universitätskliniken vertreten.

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Willkommen bei ANDA

Vorwort

Die Vereinigung der Pflegedirektor*innen Österreichs (Austrian Nurse Directors Association, ANDA) wurde bereits vor einem viertel Jahrhundert gegründet, um die verantwortungsvollen und herausfordernden Aufgaben der Pflegedirektor*innen in den Krankenanstalten zu unterstützen und zu fördern. Diese Herausforderungen bewegen sich derzeit unter dem Einfluss der Entwicklung unterschiedlicher Gesundheitsberufe und dem extremen Bedarf an unterschiedlichen Pflegekompetenzen in der Gesundheitsversorgung der Zukunft.

Der gesellschaftliche Wert der Pflegeberufe ist hoch angesetzt, dennoch entscheiden sich immer wenige junge Menschen, diesen Beruf zu ergreifen. Dies hat dazu geführt, dass der Pflegeberuf mittlerweile als Mangelberuf deklariert wurde.

Die ANDA sieht sich daher aufgerufen neben der bestehenden Aufgabe der professionellen fachlichen, organisatorischen und berufsrechtlichen Führung, sich auch mit den derzeit bestehenden aktuellen gesellschaftspolitischen Problemen auseinanderzusetzen, um auch in Zukunft der Pflegekompetenz den entsprechenden Stellenwert in der Gesundheitsversorgung zu geben.

Die Pflegedirektor*innen der Krankenanstalten Österreichs sind für die Führung von insgesamt ca. 60.500 Mitarbeiter*innen des gehobenen Dienstes für Gesundheits und Krankenpflege sowie für ca. 10.400 Pflegeassistent*innen (Statistik Austria, 2018) und deren Leistungserbringung verantwortlich. Jährlich werden ca. 2,7 Millionen Patient*innen in den österreichischen Krankenanstalten im Behandlungs- und Betreuungsprozess versorgt.

Heute ist die ANDA eine wichtige Plattform des Wissens und Informationstransfers, eine unverzichtbare Kommunikationsdrehscheibe in der Pflege Österreichs, sowie ein nationales Expert*innen-Netzwerk für das Pflegemanagement, das sein Fachwissen Entscheidungsträgern aus Politik und Fachgesellschaften zur Verfügung stellt.
Die letzten Jahre wurden geprägt durch Gesundheitsreformen, welche sich vorwiegend dem Kostendämpfungspfad unterordnen mussten. Umso mehr muss uns bewusst sein, dass jeder stationäre Aufenthalt für die Betroffenen ein persönlich einschneidendes Erlebnis darstellt. Daher ist es auch Aufgabe der Pflegedirektor*innen sowohl zur Sicherstellung von entsprechenden Strukturen und Prozessen beizutragen, als auch die Mitarbeiter*innen in ihrer sozialen Kompetenz zu stärken und die entsprechende Wertehaltung zu vermitteln.

Sabine Wolf, MBA
Vorsitzende
der Vereinigung der PflegedirektorInnen Österreich

Vorwort

Jährlich nehmen etwa 2,8 Millionen Menschen Gesundheitsleistungen der Österreichischen Krankenanstalten in Anspruch. Diese enorme Versorgungsleistung hat die veränderten Anforderungen der modernen Gesellschaft zu berücksichtigen und darüber hinaus den ökonomischen Entwicklungen Rechnung zu tragen.

Die Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren haben die Verantwortung für das gesamte Pflegeleistungsspektrum. Ihnen obliegen die Erhaltung und die permanente Entwicklung tragfähiger Strukturen für die Pflege der Patientinnen und Patienten. Darüber hinaus sind die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Ziele des Unternehmens in Einklang zu bringen.

Der vorliegende Ethikbasis Kodex fasst dieses enorme Handlungsspektrum des Pflegemanagements zusammen. Er verdeutlicht die wichtige Rolle der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren für die Versorgungssicherheit und die Qualität der Pflegeleistungen in den Krankenanstalten.

Das klare Bekenntnis der Austrian Nurses Directors Association (ANDA), den Österreichischen Gesundheitsund Krankenpflegeverband (ÖGKV) bei berufspolitischen Themen zu unterstützen, bildet die konstruktive Zusammenarbeit für die nachhaltige Entwicklung der Gesundheitsund Krankenpflegeberufe dieser beiden Organisationen.
Im Namen des Österreichischen Gesundheitsund Krankenpflegeverbandes (ÖGKV) danke ich der Austrian Nurses Directors Association (ANDA) für ihre Initiative diese wichtigen ethischen Grundlagen, welche bereits international erarbeitet wurden, in der nunmehr vorliegenden deutschen Fassung zur Verfügung zu stellen.

Ursula Frohner
Präsidentin des Österreichischen
Gesundheitsund Krankenpflegeverbandes (ÖGKV)